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Max Schmeling - eine deutsche Legende
Kreta, 1943: Der deutsche Soldat Max Schmeling bekommt den Auftrag, einen englischen Kriegsgefangenen zu überführen. Auf dem Weg kommen sich die beiden Gegner langsam näher und irgendwann beginnt Schmeling zu erzählen: von seinem ersten Weltmeisterschaftskampf 1930, von seiner Liebe zur berühmten Schauspielerin Anny Ondra, die er dann später heiratete, von seinem berühmtesten Kampf gegen Joe Louis 1936, vom Rückkampf, den er durch K.O. verliert und von dem immer größeren Ärger, den sich Schmeling mit dem Reichssportführer und anderen Spitzen der Nazi-Diktatur einhandelt, bis er schließlich eingezogen und in den Krieg geschickt wird. Nach Kriegsende, auf der verzweifelten Suche nach Arbeit stellt Schmeling fest, dass er außer Boxen eigentlich nichts Richtiges gelernt hat. Nach einigen Showkämpfen will der frühere Boxweltmeister die Hoffnung auf ein Comeback nicht aufgegeben...
Kommentar der Redaktion: Über die schauspielerische Leistung eines Henry Maske und der anderen Profiboxer, die an diesem Film teilgenommen haben, kann man sicher streiten. Wer aber die Boxlegende Max Schmeling kennen lernen möchte der ist mit diesem Film bestens unterhalten. Mit eindrucksvollen Filmszenen wird gezeigt wie sich die Nationalsozialisten die Popularität des Boxers zu nutzen machen um für ihre Ideologie Werbung zu machen. Der Film zeigt aber auch das Unrecht des dritten Reiches und was mit einem passiert wenn man den Führer enttäuschte. Nach einer Niederlage gegen den Schwarzen Joe Louis wird Schmeling schnell in den Krieg geschickt.
Der Film ist emotional sehr gut gestaltet und Schmelings Abgang aus dem Boxgeschäft phantastisch dargestellt. Schmeling war ein Boxer mit Kultstatus. Der Film verspricht beste Unterhaltung - nicht nur für Boxfans und zeigt einen Einblick in die Boxszene, die sich der von heute teilweise noch sehr ähnlich ist.
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