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die Kommandos gibt. Rundenstrategie trifft auf Echtzeit - Taktik! Um aber ganz sicher zu gehen, dass der Spieler die TOTALE KONTROLLE über hat, kann er auch in den Kommandantenpanzer steigen und selbst über das Schlachtfeld fahren - wahlweise auch als Bordschütze, Ladeschütze oder Techniker. Wahlweise in der tatsächlichen Egoperspektive der Besatzungsmitglieder (oh ja, selbst das Innere des Panzers mit allen Instrumenten ist voll funktionsfähig!) - oder in einer komfortablen, frei beweglichen Außenansicht.
Man merkt an allen Ecken und Enden, dass die Entwickler auch Konflikt- und Schulungssimulationen für das Militär erstellen: Noch nie war ein Spiel derart korrekt mit historischen Daten, Ereignissen, Einheiten (bis hin zum richtigen Namen der einzelnen Panzerkommandanten) ausgestattet entwickelt worden. Noch nie hat sich eine KI auf einem 3D Schlachtfeld derart glaubwürdig verhalten: Soldaten suchen eigenständig den Schutz eigener Panzer, huschen von Deckung zu Deckung, geraten in Panik, wenn ihr Führungsoffizeir gefallen ist und machen sich selbständig an die Reparatur von ausgefallenen Panzern und BTMs - sofern sie dafür ausgebildet sind. Feindliche Infanteristen, die ohne Abwehrmöglichkeiten dem Spielerpanzer begegnen, ziehen sich zurück, versuchen ihn zu umgehen - oder werfen sich bei besonders hohem Moral- und Motivationswert sogar mit einem Sprengstoffpaket unter die Kette, um ihn still zu legen. Ebenso glaubwürdig agieren natürlich die gegnerischen Panzer, motorisierten Verbände - und die Feldherren. Wenn sich die gegnerischen Truppenverbände eingraben oder vorsichtig taktieren, kann unter Umständen ein einziger Zug (!) bis zu eine Stunde lang Echtzeit brauchen...
Mit den Schlachtfeldern der späten Siebziger und der 80er Jahre greift Graviteam auf drei unverbrauchte Szenarien zurück, die penibel genau simuliert werden. Den Auftakt des Kampagnenreigens macht der Konflikt zwischen iran und Irak, dem Europäer immerhin meist noch bekannt - ebenso wie die Kampagne der UDSSR in Afghanistan. Hier werfen sich die Mujahedin historisch korrekt mit anfangs lächerlicher Ausrüstung der Roten Armee entgegen. Apropos "historisch korrekt": Das Spiel unterscheidet natürlich zwischen historisch belegten und fiktiven Einheiten, erstere müssen STRATEGISCH wie in der Historie geführt werden, können sich aber auf Taktikebene anders (und auch besser) schlagen als ihre realen Ebenbilder. Die dritte Kampagne im Bunde ist die kaum bekannte, aber militärstrategisch interessante "Operation Hooper", ein Grenz- & Bürgerkriegskonflikt in Angola - mit starker Stellvertreterkomponente (USA unterstützte heimlich die UNITA, Kuba mit UDDSR-Hilfe Angola). Aufgrund der sehr unterschiedlich zusammengewürfelten Ausrüstungen und Motivationswerte eine ganz besondere Herausforderung!
Kommentar der Redaktion: Unser Spieletester Peter war begeistert.Grafik und Spielspaß sind einfach sehr gut . Er konnte sich kaum davon losreissen.
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